XVII (15)

Beata igitur wiborada sicut predictum estk pene annos quatuor in cella sancti georgiil probatis moribus et uirtutibus adornata in dei seruitio permanebat · Uenerabilis itaque pontifex iterum ad monasterium ueniens · clausula quam tota uita sitiebat iam parata · missis quibusdam monachis iussit eam duci ad se · Quam episcopus cum paucis prosecutus et benedicens · clausulam obserauitm · Ast Virg., Georg. I 407inimicus atrox inuidus omnis boni diabolus terrorem illi incutere temptans · caput hominis hispidum et horridum tanquam uiuens et ore hianti sua malicia proferens · ante illam iacentem in oratione proiecit · At sancta uirgo nihiln territa uel loco mota supplex in oratione per133rasistens · signo sanctę crucis frontem muniuit · moxque omnis fantasia diaboli uelut fumus euanuit ·

Rekludierung in St. Gallen; Kampf mit dem Teufel

Also verharrte, wie gesagt, die selige Wiborada beinahe vier Jahre in der Zelle des heiligen Georg im Dienst an Gott mit erprobtem Lebenswandel und im Schmuck von Tugenden. Als nun der verehrungswürdige Bischof abermals zum Kloster kam und die Einschließung, die sie ihr ganzes Leben ersehnt hatte, schon vorbereitet war, schickte er einige Mönche zu ihr und gebot, daß sie zu ihm gebracht werde. Mit wenigen folgte ihr dann der Bischof, segnete sie und verschloß die Klause. ʻAber der schreckliche Feindʼ, der auf alles Gute neidische Teufel, versuchte ihr Schrecken einzuflößen, brachte einen zottigen und schaurigen Menschenkopf mit offenstehendem Mund, wie wenn er lebendig wäre, in seiner Bosheit hervor und warf ihn vor sie hin, als sie im Gebet am Boden lag. Die heilige Jungfrau aber ließ sich durch nichts erschrecken, wich nicht von der Stelle und verharrte demütig im Gebet, wappnete ihre Stirn mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes, und sogleich verschwand wie Rauch die ganze Teufelserscheinung.

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